Sie sind hier: Rasseportrait Aussehen

Durch jahrhundertelange Selektion entwickelte sich nicht nur das Äußere, sondern auch ihr Wesen, ihre extreme Zähigkeit und Anspruchslosigkeit. Zur Fortpflanzung wurden nur Hunde ausgewählt, die eine stundenlange Jagd, meist durch Tiefschnee und unwegsames Gelände durchhielten. Die Laika ähnelt in ihrem Erscheinungsbild vielen Nordischen Hunden: Elchhund, karelischer Bärenhund, sibirischer Husky und Finnenspitz. Typisch für diese Rassen sind straffe Stehohren, keilförmige Köpfe mit spitzen Fang und Ringelruten. Rüden haben eine Schulterhöhe von 55-62cm und Hündinnen 51-58cm. Das Fell besteht aus einer harten, geraden Granne und einer dicken, weichen Unterwolle. Die häufigsten Fellfarben sind wolfsgrau, rot und weiß. Graues Fell kann verschiedene Schattierungen haben. Die Augen sind mandelförmig, mittelgroß, tief liegend und braun. Ihre Ohren sind immer spitz und stehend, allerdings variieren sie in Größe und Form. Über dem Rücken wird die hoch zusammengerollte Rute getragen. Der Habitus ist entweder etwas länger oder fast quadratisch mit gut bemuskelten Vorder- und Hinterläufen. Die meisten Hündinnen haben eine Hitze pro Jahr, normalerweise im Februar bis März. Die erste Hitze tritt im Alter von einem bis zweieinhalb Jahren auf. Bei einem Wurf fallen etwa 4-5 Welpen.

Quellenangabe:

Informationen aus dem Buch von "Russische Jagdlaikarassen" von Vladimir Beregovoy.