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Ursprung Die Laika wird oft als Husky oder besonders hübscher Mischling bewundert, obwohl sie als offiziell anerkannte Rasse schon seit 1980 registriert ist. Das Heimatland der Laika ist Russland. Dort wird sie als Jagd- und Haushund sehr geschätzt und in großer Zahl gehalten. Man muss die Herkunft und Verwendung betrachten, um diese ursprüngliche und nicht durch reine Schönheitszucht verdorbene Rasse besser kennen zu lernen...

Jagd Die Bestimmung der Laika ist die Jagd. Ursprünglich existierten viele verschiedene Laikaschläge, sie unterschieden sich hauptsächlich in ihrem Zuchtgebiet, ihrer Größe und ihrem Gebrauch durch den Menschen. Die größten und kräftigsten Hunde wurden zur Bären-, Elch-, Rot- und Schwarzwildjagd eingesetzt. Die etwas kleineren Hunde jagten Otter, Mader, Eichhörnchen, Zobel, sowie Fasan und Auerwild...

Aussehen Durch jahrhundertelange Selektion entwickelte sich nicht nur das Äußere, sondern auch ihr Wesen, ihre extreme Zähigkeit und Anspruchslosigkeit. Zur Fortpflanzung wurden nur Hunde ausgewählt, die eine stundenlange Jagd, meist durch Tiefschnee und unwegsames Gelände durchhielten. Die Laika ähnelt in ihrem Erscheinungsbild vielen Nordischen Hunden: Elchhund, karelischer Bärenhund, sibirischer Husky und Finnenspitz. Typisch für diese Rassen sind straffe Stehohren, keilförmige Köpfe mit spitzen Fang und Ringelruten...

Charakter Das Wesen ist eng mit der Verwendung verbunden: Vor allem ist es ein Jagdhund, zudem hochintelligent, energisch, lebhaft, mutig und neugierig. Hinzu kommt eine ausgesprochene Treue dem Führer und seine Familie gegenüber. Die Laiki sind sehr menschenfreundlich, aber im Ernstfall auch durchaus verteidigungsbereit. Die Laika kennt die Gewohnheiten und Launen seines Besitzers sehr gut und kann des Öfteren seine Absichten voraussehen...