Sie sind hier: Rasseportrait Ursprung

Die Laika wird oft als Husky oder besonders hübscher Mischling bewundert, obwohl sie als offiziell anerkannte Rasse schon seit 1980 registriert ist. Das Heimatland der Laika ist Russland. Dort wird sie als Jagd- und Haushund sehr geschätzt und in großer Zahl gehalten. Man muss die Herkunft und Verwendung betrachten, um diese ursprüngliche und nicht durch reine Schönheitszucht verdorbene Rasse besser kennen zu lernen. Die Westsibirische Laika entstand durch das Züchten von ausgewählten Hunden der Mansi (Wogul) und Chanti (Ostjak). Russische Jäger waren begeistert von ihren hervorragenden jagdlichen Qualitäten und ihrem Durchhaltevermögen. Im 20. Jahrhundert brachten Jäger Hunde vom Nordural und Ob zum Züchten nach Jekaterinburg, Moskau und einige andere Städte, aus denen zwei Typen der Westsibirischen Laika entstanden. Der erste Typ geht auf den Rüden Grosnij (*1930) aus Jekaterinburg zurück. In den 20er Jahren entstand der zweite Typ der reinrassigen Westsibirischen Laika in Moskau. Wichtige Hunde aus Moskau waren der chantische Rüde Mischka, Ulf, Ural und die Hündin Damka. Die besten von ihnen gehörten J.J. Wachruschew, die eine große Rolle bei der Begründung der Rasse in ganz Russland spielten. Noch heute findet man viele seiner Hunde in den Abstammungsnachweisen. Die Zucht basierte von Anfang an auf vielen blutsfremden Hunden, die sich trotzdem sehr ähnlich sahen.

Quellenangabe:

Informationen aus dem Buch von "Russische Jagdlaikarassen" von Vladimir Beregovoy.